Praxis für Humangenetik

Dr. med. Brigitte Welling

Wann ist eine genetische Beratung sinnvoll?

Eine genetische Beratung sollte erfolgen, wenn der Verdacht auf eine erbliche Erkrankung, Fehlbildung, Entwicklungsverzögerung oder Behinderung besteht bzw. eine solche Diagnose gestellt wurde.

Im Hinblick auf das persönliche Erkrankungsrisiko kann weiteren Familienmitgliedern eine spezielle genetische Untersuchung angeboten werden. Auf Basis des Untersuchungsbefundes kann sich auf Handlungsgrundlage für z.B. ärztliche Früherkennungsuntersuchungen ergeben. Ggf. ist das Wissen um eine familiär erbliche Erkrankung Anlass sich im Rahmen einer humangenetischen Beratung über die vorgeburtlichen Diagnostikmöglichkeiten zu informieren.

In der Spalte „Beratungsthemen“ finden Sie Beispiele häufig angefragter Beratungsanliegen. Bei Unsicherheit, ob eine bestimmte Fragestellung „passend“ für eine genetische Beratung wäre, können Sie gerne unter der Praxis-Telefonnummer 0251 / 20 26 30-0 anrufen.


Wer kann sich beraten lassen?

Gesetzlich Krankenversicherte sowie Privatversicherte können sich beraten lassen.


Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten einer genetischen Beratung werden von den gesetzlichen Krankenkassen sowie in der Regel auch von den Privatkassen übernommen.

 

Was bringe ich zur Beratung mit?

  • Versichertenkarte

  • Überweisungsschein vom Hausarzt oder Facharzt (z.B. Gynäkologen oder Kinderarzt)
  • Arztbriefkopien

  • Familiendaten (Wer erkrankte zu welchem Alter woran, Lebensalter/Sterbealter, kam etwas öfter in der Familie vor wie z.B. Fehlgeburten?)

 

Wie lange dauert eine Beratung?

Eine Beratung dauert ca. 1 Stunde

 

Wird Blut entnommen?

„Ja“, wenn zur Abklärung der Fragestellung eine genetische Untersuchung angeboten werden kann und nach humangenetischer Aufklärung und schriftlich gegebenem informierten Einverständnis diese Untersuchung vom Ratsuchenden gewünscht wird.